2008/09/22

Kritische Masse

Heute fand bei uns wieder eine Critical Mass-Veranstaltung statt. Ich habe ja, wie ich an dieser Stelle unlängst berichtet habe, vor Kurzem wieder angefangen, Rad zu fahren, und da achtet man verstärkt auf solche Ereignisse. Heute war ich zwar nicht dabei, dazu herrscht mir bei diesen Events ein viel zu großes Gedränge, aber ich finde diese Aktionsform sehr lobenswert.
Gerade in Budapest, wo es leider immer noch verhältnismäßig wenige Fahrradwege gibt und man deshalb häufig auf der Fahrbahn oder dem Gehsteig fahren muss. Vielleicht helfen Ereignisse wie dieses, das es ja erst seit einigen Jahren bei uns gibt, auch dabei, die Aufmerksamkeit der Verantwortlichen auf die große Menge an Radfahrern, ihre Rechte und Bedürfnisse zu lenken.
Und natürlich auch die Aufmerksamkeit der Autofahrer. Oft sind ja auch Radfahrer rücksichtslos gegenüber Autofahrern und Passanten unterwegs, aber in der Mehrheit der Fälle achten eher die Autofahrer nicht genügend auf die Radler, genauso, wie sie oft auch die Fußgänger außer Acht lassen. Ein guter Anlass also, um aufeinander aufmerksam zu werden und sich gegenseitig im Straßenverkehr zu respektieren. Hoffentlich nicht nur an diesem Tag oder ein-zwei Tage lang, sondern auf Dauer.

Kommentare:

  1. Ja das mit den Radwegen ist wohl immer noch ein Problem. Ich war vor 12 Jahren das erste mal in Budapest/Hatvan und habe mich gewundert wo die "vielen" Radwege sind. Aber das hat sich auch bis heute nicht geändert. Leider

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  2. So ist es, Ecki. Es scheint, als würde es mit den (großen) Verkehrsprojekten in Ungarn nur langsam vorangehen (neue Autobahnen, vierte U-Bahn-Linie in Budapest, Radwege usw.).

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