In Sachen Technik hinke ich ja immer ein wenig hinterher. Einerseits, weil sie mich nicht sonderlich interessiert, andererseits, weil ich auch nicht allzu viel davon verstehe – ich bin Geisteswissenschaftler.
(Notiz am Rande: Da fällt mir eine kurze Anekdote ein. Vor einigen Jahren habe ich mich bei einer Veranstaltung einem Besucher aus Deutschland (!) vorgestellt, wir haben ein wenig geplaudert und im Zusammenhang mit irgendeiner technischen Frage habe ich ihm dann so nebenbei erzählt, dass ich Geisteswissenschaftler bin und nicht viel von technischen Dingen verstehe. Daraufhin hat er mich verwundert angeschaut und gefragt, ob ich tatsächlich Theologe sei...)
Deshalb habe ich mich, obwohl ich schon ziemlich viel davon gehört und gelesen habe, erst in diesen Tagen dazu durchgerungen, mal den sogenannten Feedreader auszuprobieren, mit dem man sich die Blogs und Webseiten allgemein zusammenstellen kann, die man regelmäßig besucht und liest, damit dann die neuesten Artikel laufend auf einer Seite präsentiert werden.
So auf den ersten Blick scheint es eine ziemlich nützliche Sache zu sein. Man muss nicht gleich alle Seiten durchklicken, die man regelmäßig besucht, um zu schauen, ob es Neues gibt, sondern bekommt quasi alles automatisch „nach Hause“ geliefert.
Das einzige Problem ist, dass man, wenn man in einem Blog kommentieren möchte, natürlich die entsprechende Seite anklicken muss, was aber dank des in den Feedreader eingefügten Links ganz leicht geht.
Mal sehen, ob mich diese Anwendung auch langfristig überzeugt; die ersten Erfahrungen sind auf jeden Fall positiv. Besser spät als nie kann ich da nur sagen.