2009/02/15

Berieselung

Mit der Fernsehwerbung, mit denen Filme unterbrochen werden, müssen wir ja seit geraumer Zeit zusammenleben, und man kann sie auch zu seinem Vorteil nutzen: man geht schnell duschen, Zähne putzen, essen, trinken, usw.
Aber neuerdings steht ja in Fernsehsendungen das Cross-Marketing hoch im Kurs, und das nervt zumindest mich in den meisten Fällen gewaltig. Da erzählen Gäste in Sendungen – egal ob live oder aufgezeichnet – über ihre gerade erschienene CD, ihren neuen Film oder ihr jüngst veröffentlichtes Buch. Dann wird noch ein wenig über etwas anderes geplaudert, damit man ja nicht merkt, dass es sich im Grunde um eine Dauerwerbesendung handelt, aber Hauptsache das neue Werk wird so oft wie möglich erwähnt und angepriesen.
Es schein, als würden uns die beim Fernsehen auch weiterhin für völlig doof halten. Entweder, weil sie denken, dass man nicht merkt, was da getrieben wird, oder weil man trotzdem regelmäßig einschaltet und solche Sendungen schaut. Nun, ich für meinen Teil versuche inzwischen solche Formate zu meiden, um meine Nerven zu schonen. Manchmal ist man zwar auch so gezwungen, dies zu erdulden, weil sich das immer mehr beim TV verbreitet, aber mit etwas Gefühl kann man relativ gut Schadensbegrenzung betreiben, denke ich. Wenn man sich nicht einfach mit Allem berieseln lässt, was die Kiste hergibt.

Kommentare:

  1. Was mich so richtig nervt, sind die 30 Sek. Spots, die z.B. grade bei Germanys next Topmodel (ja, ich gucke das ;o) ) immer gerne gemacht werden. Da könnt ich jedesmal nen Anfall bekommen, denn bei 30 Sekunden, kann man nicht mal eben auf die Toilette und zappen lohnt sich da auch nicht. *grrrr*

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  2. Das ist auch so eine nervende Sache, stimmt haargenau! Die Pause reicht wirklich zu nichts.

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  3. Meine Frau hat beschlossen, Sendunge wie Topmodel und Co. mit viel Werbung aufzunehmen und bei der Werbung dann immer vorzuspulen.

    In der Woche schaue ich lediglich zwei Sendunge und dann betrachte ich die Werbung aus einem anderen Blickwinkel. Ich versuche neue Ideen und Aregungen zu gewinnen.

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  4. Ja, Stefan, wenn man das für sich und seine Arbeit nutzt, ist das natürlich etwas ganz anderes. Da schaut man die Werbung sicherlich mit anderen Augen, kann ich verstehen.

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