2009/12/08

Feed me!

In Sachen Technik hinke ich ja immer ein wenig hinterher. Einerseits, weil sie mich nicht sonderlich interessiert, andererseits, weil ich auch nicht allzu viel davon verstehe – ich bin Geisteswissenschaftler.

(Notiz am Rande: Da fällt mir eine kurze Anekdote ein. Vor einigen Jahren habe ich mich bei einer Veranstaltung einem Besucher aus Deutschland (!) vorgestellt, wir haben ein wenig geplaudert und im Zusammenhang mit irgendeiner technischen Frage habe ich ihm dann so nebenbei erzählt, dass ich Geisteswissenschaftler bin und nicht viel von technischen Dingen verstehe. Daraufhin hat er mich verwundert angeschaut und gefragt, ob ich tatsächlich Theologe sei...)

Deshalb habe ich mich, obwohl ich schon ziemlich viel davon gehört und gelesen habe, erst in diesen Tagen dazu durchgerungen, mal den sogenannten Feedreader auszuprobieren, mit dem man sich die Blogs und Webseiten allgemein zusammenstellen kann, die man regelmäßig besucht und liest, damit dann die neuesten Artikel laufend auf einer Seite präsentiert werden.
 
So auf den ersten Blick scheint es eine ziemlich nützliche Sache zu sein. Man muss nicht gleich alle Seiten durchklicken, die man regelmäßig besucht, um zu schauen, ob es Neues gibt, sondern bekommt quasi alles automatisch „nach Hause“ geliefert.
Das einzige Problem ist, dass man, wenn man in einem Blog kommentieren möchte, natürlich die entsprechende Seite anklicken muss, was aber dank des in den Feedreader eingefügten Links ganz leicht geht.
Mal sehen, ob mich diese Anwendung auch langfristig überzeugt; die ersten Erfahrungen sind auf jeden Fall positiv. Besser spät als nie kann ich da nur sagen.

Kommentare:

  1. Es hat auch bei mir lange gedauert bis ich den Vorteil von Feedreadern erkannt habe, und diese(n) auch nutze.
    Zuerst habe ich einen Reader ausprobiert, den man installieren mußte. Da ich aber zwei Rechner nutze, hatte ich das Problem das auf dem anderen Rechner bereits gelesene Beiträge als ungelesen markiert wurden.
    Und so setze ich seitdem auf einen Onlinereader, wo meine abonnierten Feeds online abgelegt werden und von jedem Rechner aus immer den selben Stand haben.
    Leider zeigt der Google Reader (den ich nutze) den Feed meines Blogs nicht richtig an, andere Reader aber schon.

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  2. Ja, ich habe mich auch vorerst für einen Online-Reader entschieden, bei igoogle wird dein Feed allerdings völlig okay angezeigt, wie mir scheint.

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  3. DAS ist kein Problem, daß man die Blogs zum Kommentieren aufsuchen muß ! Stell dir mal vor, die vielen schönen, mühsam herausgeputzten Blogs und keiner sieht die, weil alle die Texte im Feedreader lesen. Ich benutzte den nur, wenn ich gucken will wo was Neues ist wenn ich wenig Zeit habe.
    Aber das muß natürlich jeder für sich entscheiden. Nur zum Kommentieren muß man den Blog aufsuchen und das ist gut so !

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  4. Das ist ein treffendes Argument, stimmt. Und bisher benutze ich die Sache genauso, wie du, Gucky: nur auf einen Blick schauen, wo sich etwas geändert hat.

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