2010/09/25

One Hour Photo

Endlich haben wir die Urlaubsfotos, die wir entwickeln lassen wollten, ausgesucht und sie sind diese Woche auch fertig geworden, sodass wir sie jetzt am Wochenende auch in entsprechende Fotoalben einsortieren können.
Dabei handelt es sich um digitale Fotos, aber in unserer traditionellen Kamera befand sich auch noch ein Film, den wir ebenfalls haben entwickeln lassen. Den herkömmlichen Fotoapparat hatten wir nebenbei für ein paar Bilder benutzt, um von den besten, schönsten Plätzen auch ganz sicher ein Foto zu haben, wenn mit der Technik irgendetwas Unvorhergesehenes passieren sollte.

Ich glaube, es war womöglich das letzte Mal, dass wir einen Film für diese Kamera gekauft haben. Zum Glück ist nämlich einerseits mit der Technik auf den letzten paar Urlaubsreisen alles gut gegangen. Andererseits hat uns die Entwicklung dieser herkömmlichen Fotos auch dieses Mal pro Bild viel mehr gekostet, als die der digitalen Bilder. Zudem reicht die Qualität der Fotos nicht an die der Digitalen heran, da es sich nur um eine Art Pocket-Kamera und bei weitem kein professionelles Gerät handelt. Vom vielleicht größten Vorteil der Digitalkamera gar nicht erst zu sprechen: Man kann sich das geschossene Bild gleich anschauen und notwendigenfalls noch einmal in genau derselben Art und Weise knipsen.

Sicherlich gibt es Menschen da draußen, die den traditionellen Fotoapparat bevorzugen, und irgendwo tut auch mir das Herz weh, wenn ich überlege, dass ich im Grunde mein ganzes bisheriges Leben lang – mit Ausnahme der letzten ein-zwei Jahre – mit dieser Technik vertraut war, sie genutzt habe und nun links liegen lasse. Aber schließlich bin ich kein Profi-Fotograf, und man muss irgendwie auch mit der Technik Schritt halten, vor allem, wenn sie derart überzeugende Vorteile bietet.
Trotzdem ist es ein sehr komisches Gefühl, wenn man bedenkt, dass unsere Kinder und Enkelkinder womöglich gar nicht mehr wissen werden, was es mit dieser Technik auf sich hat, wie sie funktioniert.

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