2010/10/03

Ein Blick aus dem Fenster

Ich bin ja kein großer Anhänger diverser Kettenbriefe, „Stöckchen“ und sonstiger Aktionen im Internet. Diesmal möchte ich aber doch eine Ausnahme machen. Die Aktion, die unsere liebe Blogger-Kollegin Nila aus dem benachbarten Österreich ins Leben gerufen hat, klingt nämlich sehr interessant und soll ihren Plänen zufolge auch das Multi-Kulturelle der deutschsprachigen Blogger-Szene widerspiegeln.
 
Ihr Aufruf war, aus einem der Fenster unserer Wohnung hinauszuschauen und ein Foto zu schießen, sodass auf dem Foto genau das abgebildet ist, was man aus dem entsprechenden Fenster sieht.
Von unseren beiden Häuserfronten habe ich mich natürlich für diejenige Seite entschieden, die uns viel besser gefällt und viel schöner ist. Eine Front schaut nämlich auf ein anderes Haus, davor befindet sich eine verkehrsberuhigte Seitenstraße. Das heißt, diese Seite ist zwar ebenfalls ziemlich still und angenehm, gibt aber für ein Foto nicht viel her. Diese Seite sehen wir, wenn wir aus einem der Zimmer und aus der Küche hinausschauen. Ganz anders verhält es sich da mit der anderen Front, wo sich unser Wohnzimmer und das Schlafzimmer befinden. Hier ragen zwar auch einige Häuser in die Höhe, aber doch etwas weiter entfernt. Vor unserem Haus befindet sich nämlich eine große Grünfläche mit zahlreichen Bäumen, Sträuchern und einem kleinen Pfad, der durch das Grün führt. Ich muss wohl nicht lange ausführen, wie angenehm still es auch auf dieser Seite ist. Fast so, wie in einem Wald, wo man nur die Vögel zwitschern hört – und manchmal ein-zwei Hunde, die bellen.
 
Zudem haben wir das Glück, dass wir auf dieser Seite einen kleinen Balkon haben, auf dem zwei Personen Platz finden und entspannen können. Alles in allem also ein Ausblick und ein Gefühl, das man sehr schnell lieb gewinnt, und das in dieser Form in einer Wohnsiedlung in einer Großstadt wie Budapest nur selten vorkommt, glaube ich.
Und wer auch auf den Ausblick im Winter gespannt ist, den verweise ich an dieser Stelle auf einen früheren Beitrag von mir, den ich vor fast genau zwei Jahren hier veröffentlicht hatte. Wenn man die beiden Bilder vergleicht, dann sieht man auch schön, dass die Bäume vor unserem Haus in dieser Zeit doch um einiges gewachsen sind. Noch ein paar Jährchen, und sie werden die Wohnhäuser im Hintergrund vollständig verdecken. Dann können wir uns tatsächlich wie in einem kleinen Wald fühlen, denke ich.


Kommentare:

  1. Klasse, das du dich bei der Blogparade beteiligt hast. Ich freue mich.
    Ist das der "Schleichweg" durch die Hintertüre??? *grins*

    AntwortenLöschen
  2. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, dass in Siedlungen mit vielen Mehrfamilienhäusern doch so viele Grünflächen angelegt sind.

    AntwortenLöschen
  3. @Nila: Richtig, Nila, so in etwa kommt das schon hin :)

    @Melvenue: Ja, ich glaube, anders könnte man es in einer Großstadt wie Budapest gar nicht aushalten. Unsere Augen, unsere Lunge und unsere Seele braucht das Grün um uns herum.

    AntwortenLöschen
  4. Das ist aber wirklich schön! Ich mag auch hohe Häuser, ist so llebendig und dann so sattes Grün dazwischen, was alle zu schätzen wissen. Gefällt mir!

    AntwortenLöschen
  5. Danke, Miki! Ist wirklich angenehm, wenn man aus dem Fenster schaut und so etwas vor dem Haus sieht.

    AntwortenLöschen