2015/01/17

Kalt

Über die Studentenbude schräg gegenüber unserer Wohnung habe ich indirekt hier schon vor fast genau zwei Jahren anlässlich eines interessanten Fotos aus der Nachbarwohnung der Studentenbude berichtet. Komisch, dass ich nun zwei Jahre später auch direkt ein Foto im Zusammenhang mit der WG teilen kann.
Für mich unverständlich, dass seit Ende Sommer dieses kaputte Dachfenster dort nicht repariert wird, und noch unverständlicher ist, dass es denen dort auch nach Einzug des Winters vor einigen Wochen scheinbar nicht kalt ist. Zwar haben sie versucht, die neu entstandenen Öffnungen notdürftig mit Fetzen zu schließen, aber so professionell und gut abgedichtet sieht das Ganze auch aus der Ferne nicht aus.
Ich würde schon gerne wissen, warum sie dem Vermieter nicht Bescheid sagen, oder warum dieser nichts unternimmt. Muss wohl wieder einmal – wie so oft – eine Frage der Finanzmittel sein. Menschen gibt’s...


2014/12/31

Ade 2014

In wenigen Stunden geht auch dieses Jahr zu Ende, und ich möchte die Gelegenheit nicht missen, an dieser Stelle einerseits ein kurzes Fazit zu ziehen, andererseits der werten Leserschaft für die Aufmerksamkeit danken.
Viel kann ich über das alte Jahr jedoch nicht sagen. Das meiste ist hier im Blog chronologisch festgehalten, es reicht, wenn ihr euch durch die Posts des laufenden Jahres klickt. Ehrlich gesagt hat sich aber 2014 nichts Großes, nichts Weltbewegendes bei uns ereignet. Das sah im Vorjahr noch ganz anders aus, wie sich so mancher hier vielleicht erinnert. Alles lief diesmal im gewohnten Rahmen ab, sowohl privat als auch beruflich, keine nennenswerten Vorkommnisse oder einschneidenden Erlebnisse. Auch solche Jahre muss es im Leben geben, um sich ein wenig zurücklehnen zu können, sodass alles seinen gewohnten Lauf nehmen kann.

Hinter dem Jahr 2015 steht natürlich noch ein großes Fragezeichen, doch wünsche ich uns allen ein schönes, gesundes und an allen Fronten erfolgreiches neues Jahr. Zudem möchte ich mich bei euch, also bei denjenigen herzlich bedanken, die hier nach sechseinhalb Jahren noch immer fleißig mitlesen und hin und wieder sogar kommentieren. Das ist, ich weiß es, beileibe keine Selbstverständlichkeit in einer Zeit, in der wir alle viel zu tun haben, sowohl privat als auch beruflich. Vielen Dank dafür, und das soll an dieser Stelle wirklich keine leere Floskel sein! Bis die Tage!

2014/12/24

Frohes Fest!

Allen (stillen) Lesern dieses Blogs wünsche ich auf diesem Wege gesegnete, frohe Weihnachten! Lasst es euch gut gehen, entspannt schön, genießt die Ruhe, das Beisammensein, in Gedanken womöglich auch mit denjenigen, die nicht mehr unter uns sein können.
Auch wenn wir eventuell die Herumrennerei vor dem Fest, das viele Einkaufen nicht ganz ausklammern können, so bleibt uns doch die Möglichkeit, zumindest diese paar Tage friedlich und gemütlich anzugehen und bewusst zu genießen. Alles andere kann und muss jetzt warten, und so ist es recht.
In diesem Sinne: ein fröhliches, behagliches Fest euch allen! Wir lesen uns!

2014/12/22

Spiegel

Seit drei Jahren schickt mich nun schon mein Hausarzt als Vorsorgemaßnahme zur jährlichen Blutabnahme und Urinprobe. Schließlich kann man es ja mit über 30 nie wissen, und Vorsorge ist besser als Nachsicht. Und ich gehe auch immer brav hin, um Gewissheit zu haben, ob auch alles in Ordnung ist.
Zum dritten Mal in Folge sind alle meine Werte perfekt und innerhalb der vorgeschriebenen Grenzwerte, mit Ausnahme des Cholesterinspiegels. Der liegt mal mehr, mal weniger über dem festgelegten oberen Grenzwert.
Das Komische daran ist: das würde mir niemand ansehen. Ich meine: ich bin eher zu dünn, als zu dick, verzehre keineswegs Wurst mit Speck, auch wenn ich gerne gut und auch deftig esse. Was auch eine Folge der ungarischen Küche ist, die ich sicherlich niemandem vorstellen muss. Es ist schon interessant, dass ansonsten zum Glück alles im grünen Bereich ist, obwohl ich mir als Laie denken würde, dass sich ein leicht erhöhter Cholesterinspiegel auch auf andere Werte auswirkt.
Der Hausarzt meinte im Übrigen schon im Vorjahr, dass dies in meinem Fall, wie bei so manchen, wohl eine genetische Sache sei, und dagegen könne man nur begrenzt etwas tun. Mal sehen, wie sich das Problem in naher Zukunft entwickeln wird. Aber vorerst, so hoffe ich, wird mir der Arzt noch keine Medikamente verschreiben, obwohl er das im Vorjahr in Aussicht gestellt hat.

2014/11/27

Nada

Nach längerer Zeit wieder einmal eine Durststrecke hier im Blog. Nicht, dass ich in letzter Zeit sonst so viel posten würde, aber in den vergangenen Wochen war es doch vollkommen still hier. Es hat sich einfach viel Arbeit angehäuft, sonst ist jedoch alles in Ordnung. Es gab ehrlich gesagt auch keine besonderen Vorkommnisse, interessante Beobachtungen, neue Lese- oder Kinoerlebnisse, sodass ich gleich zwei gute Gründe hatte, hier nichts zu schreiben und zu veröffentlichen. Das wird sich aber hoffentlich mit den herannahenden Feiertagen ändern, andernfalls muss ich hier auch beim nächsten Mal einen Artikel über das Nichts veröffentlichen...

2014/10/31

Morgenstund

Quasi noch ein Selbstversuch, über den ich hier nach dem vorigen Beitrag kurz berichten möchte. Parallel mit der regelmäßigen körperlichen Betätigung versuche ich in diesen Tagen einen weiteren Entschluss in die Tat umzusetzen, der schön etwas länger in meinem Kopf herumschwirrt und den die Dame des Hauses in ihrem Fall bereits in die Tat umgesetzt hat: die geringfügige Änderung meines Biorhythmus.
Lange Zeit hindurch habe ich mich so gegen Mitternacht-halb eins, spätestens ein Uhr schlafen gelegt und stand immer zwischen sieben und acht auf, je nachdem, wie lange ich in  der Nacht zuvor noch wach war (und meistens leider gearbeitet oder administriert habe). Durchschnittlich komme ich so auf 7,5 Stunden Schlaf, manchmal mehr, manchmal weniger, die mir vollkommen ausreichen. Auch, wenn es am Wochenende natürlich gerne etwas mehr sein darf!

Nun habe ich mir aber vorgenommen, da ich am Abend immer ziemlich ausgelaugt war und mich – wenn ich noch Aufgaben zu erledigen hatte – nicht mehr richtig konzentrieren konnte, gegen halb elf schlafen zu gehen und gegen sechs Uhr aufzustehen. Die 7,5 Stunden bleiben, aber in der Früh bin ich frischer und kann hoffentlich etwas effizienter arbeiten.
Die Erfahrungen der ersten Tage sind durchaus positiv: keine Schwierigkeiten mit dem früheren Einschlafen, obwohl ich das befürchtet hatte, und nur geringe beim Aufstehen, die aber auch beim Aufstehen um acht Uhr nicht wegzudenken waren. Mal sehen, wie es nächste Woche weitergeht. Ich erwarte aber keine gravierenden Probleme, da ich die Schlafzeit nur ein wenig nach vorne verschoben, die Länge jedoch nicht geändert habe.

2014/10/28

Selbstversuch

Seit fast genau zwei Jahren ist die einzige regelmäßige Bewegung in meinem Leben nicht mehr präsent, nachdem wir mit unserem Amateurteam einmal pro Woche nicht mehr kicken – ich habe darüber berichtet. Nachdem ich kein neues Team und auch keinen neuen Sport ins Auge gefasst habe, bin ich kurze Zeit später dazu übergegangen, täglich morgens und abends Liegestütze zu machen und auch den kleinen Hometrainer regelmäßig zu nutzen. Und da wären dann noch die vier Stockwerke, die ich – wenn auch nicht täglich – zu bewältigen habe.

Dass das nicht besonders viel Bewegung ist, wenn man ansonsten die meiste Zeit über vor dem Computer sitzt, und dass ich auch nicht jünger werde, habe ich in den vergangenen Wochen daran gemerkt, dass es gleich zweimal an zwei verschiedenen Stellen im Kreuz bzw. Rücken gezwickt hat. Nichts Ernsthaftes, aber doch ein unangenehmes Gefühl für einige Tage.
Da ein Fitnessstudio oder ähnliches vorerst weiterhin nicht in Frage kommt und ich auch etliche andere Bewegungsarten aus diesem oder jenem Grund für mich ausgeschlossen habe, bin ich nun seit einigen Tagen dazu übergegangen, jeden Abend für eine gute halbe Stunde – pun intended – Gehen zu gehen. Im Grunde Spazieren, nur eben in zügigerem Tempo, um den Kreislauf ein bisschen anzukurbeln. Frische Luft, die Möglichkeit zur sanften, aber doch schwungvollen Bewegung und zum Nachdenken über Gott und die Welt.

In den letzten Jahren haben etliche Studien die positiven Wirkungen dieser Bewegungsart nachgewiesen, wie ich herausgefunden habe, auch wenn es sich auf den ersten Blick um nichts Weltbewegendes handelt. Wie in vielen Fällen denke ich, dass sich auch hier die Regelmäßigkeit positiv auswirkt, zum Beispiel im Vergleich zum Sport einmal pro Woche. Und auch wenn es nicht viel oder nicht kräftezehrend ist, ist es sicherlich mehr Betätigung der Muskeln und ein stärkeres Ankurbeln der Körperfunktionen, als jeden Abend zu Hause vor dem Computer oder dem Fernsehgerät herumzusitzen.