Eines vorneweg: Ich mag Tiere. Nicht alle Arten, aber viele. Wir selbst hatten aber nie und haben kein Haustier, es fehlt mit ehrlich gesagt auch nicht. Kommen wir aber zum Punkt: Das Trara, das manche Menschen um Tiere veranstalten, finde ich echt übertrieben. Der Gedanke spukt schon seit Längerem in meinem Kopf herum, aber jetzt, wo Eisbär Knut im Berliner Zoo plötzlich verstorben ist, hat dieser Gedanke endlich den Weg ins Blog gefunden.
Natürlich tut er mir Leid, der Knut, er war sehr süß anzusehen, hat sich prächtig entwickelt und war ein echter Publikumsmagnet, der sicherlich allein viele Deutsche und viele Touristen in den Berliner Zoo gelockt hat. Sein Tod war unerwartet und viel zu früh. Aber so langsam könnte man ja nach diesem traurigen Zwischenfall zur Tagesordnung übergehen, oder? Schließlich haben wir Menschen derzeit nach der Atomkatastrophe in Japan und dem Krieg in Libyen viel ernsthaftere Probleme, über die wir nachdenken, schreiben und lesen sollten. Und auch wenn wir diese aktuellen Themen beiseite legen: Täglich machen uns bekannte und unbekannte Menschen Tragödien durch, erleiden Schicksalsschläge, müssen hungern, dursten oder sonst wie leiden. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder, die ausgeliefert und zur Tatenlosigkeit verdammt sind.
Manchmal und bei manchen Menschen habe ich das Gefühl, dass sie Wichtigem von Unwichtigem nicht unterscheiden können, dass ihre Wertordnung etwas verkehrt ist. Statt sich um Probleme der oben geschilderten Art zu sorgen, kümmern sie sich viel lieber um Tiere. Ja, natürlich, Letztere leiden auch und müssen ebenfalls geschützt und versorgt werden, sind auch ausgelieferte Geschöpfe, aber man kann doch ein Menschenleben, das Schicksal eines Mitmenschen, möge er noch so weit entfernt leben, nicht mit dem eines Tieres vergleichen! Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, wir leben in einer verkehrten Welt...
Natürlich tut er mir Leid, der Knut, er war sehr süß anzusehen, hat sich prächtig entwickelt und war ein echter Publikumsmagnet, der sicherlich allein viele Deutsche und viele Touristen in den Berliner Zoo gelockt hat. Sein Tod war unerwartet und viel zu früh. Aber so langsam könnte man ja nach diesem traurigen Zwischenfall zur Tagesordnung übergehen, oder? Schließlich haben wir Menschen derzeit nach der Atomkatastrophe in Japan und dem Krieg in Libyen viel ernsthaftere Probleme, über die wir nachdenken, schreiben und lesen sollten. Und auch wenn wir diese aktuellen Themen beiseite legen: Täglich machen uns bekannte und unbekannte Menschen Tragödien durch, erleiden Schicksalsschläge, müssen hungern, dursten oder sonst wie leiden. Nicht nur Erwachsene, auch Kinder, die ausgeliefert und zur Tatenlosigkeit verdammt sind.
Manchmal und bei manchen Menschen habe ich das Gefühl, dass sie Wichtigem von Unwichtigem nicht unterscheiden können, dass ihre Wertordnung etwas verkehrt ist. Statt sich um Probleme der oben geschilderten Art zu sorgen, kümmern sie sich viel lieber um Tiere. Ja, natürlich, Letztere leiden auch und müssen ebenfalls geschützt und versorgt werden, sind auch ausgelieferte Geschöpfe, aber man kann doch ein Menschenleben, das Schicksal eines Mitmenschen, möge er noch so weit entfernt leben, nicht mit dem eines Tieres vergleichen! Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, wir leben in einer verkehrten Welt...